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Weiterführung Marienburg

14. Januar 2026

Die Nutzung des Schlössli und des Haus Helena auf dem Areal Marienburg zur Unterbringung von geflüchteten Personen wird weitergeführt. Nachdem die kantonale Organisation TISG den Standort Marienburg per Ende Februar 2026 aufgibt und ins Neckertal verlegt, hat die Gemeinde mit der Eigentümerin einen befristeten Mietvertrag abgeschlossen, um die beiden Gebäude weiterhin nutzen zu können.

Ab dem 1. März 2026 werden die Liegenschaften durch die Sozialen Dienste Thal-Rheineck betrieben. Vorgesehen ist die Unterbringung von maximal 35 Personen im Schlössli; das Haus Helena wird wie bisher genutzt. Die Betreuung vor Ort bleibt gewährleistet, Mario Thoma, welcher bereits an diesem Standort als Betreuungsperson tätig war, kann damit weiterbeschäftigt werden. Die Nutzung ist vorgesehen, bis auf dem Areal Marienburg eine bauliche Entwicklung realisiert werden kann. Der Mietvertrag läuft vorerst befristet auf ein Jahr.

Mit dieser Lösung kann die gesetzlich vorgeschriebene Aufnahme von schutzbedürftigen Personen innerhalb der bestehenden Infrastruktur sichergestellt werden. Zusätzliche Anmietungen von Wohnungen im Gemeindegebiet und die damit verbundenen Mehrkosten können so vermieden werden. Für die direkte Nachbarschaft sind keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem bisherigen Betrieb zu erwarten.