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Aktuelle Projekte in Rheineck



Eingezontes Bauland nutzen vor Verbauung weiterer Kulturflächen

Diese Bundesvorgaben werden dazu führen, dass die Innenräume in den Gemeinden und Städten dichter genutzt werden. Umso wichtiger ist es, die Freiräume und die Verkehrswege, ob für den motorisierten oder den Langsamverkehr wie Fussgänger und Velofahrer, frühzeitig auf die künftig zu erwartende bauliche Entwicklung auszurichten.

Der Stadtrat hat deshalb entschieden, ein «Inventar» über die sich ankündigenden Entwicklungsgebiete aufzunehmen und basierend darauf vorausschauende raumplanerische Eckpfeiler zu setzen.

Folgende Gebiete stehen mittel- bis langfristig vor Veränderungen:
  • Wüthrich-Granimor Areal (durch Brand freigewordenes Baugebiet)
  • Schwerzenberg/Säumli (eingezontes, noch nicht genügend erschlossenes Bauland)
  • Grüenau-Areal (mehrheitlich eingeschossige und teils in die Jahre gekommene Gebäude)

Trotz der sich abzeichnenden Verdichtung sollen aber auch die Frei- oder Grünräume nicht zu kurz kommen. Chancen für attraktive und gut erreichbare Naherholungsräume könnten sein:
  • Freibach-Areal im Zusammenhang mit dem Bachsanierungsprojekt
  • Burg und Burgstock
  • Areal Kindergarten Löwenhof

Schwerzenbach/Säumli:
Die Gebiete Schwerzenberg und im Säumli, gelegen an der Hof- und Burgstrasse, sind beide eingezont, jedoch ungenügend erschlossen. Wie ein Bauverfahren zeigte, dürfen in diesen Gebieten, auch für Anpassungen an bestehenden Gebäuden, keine Baubewilligungen mehr für bauliche Massnahmen erteilt werden. Dies deshalb, weil die heutige Erschliessung ungenügend ist. Dennoch sind Bestrebungen für eine bauliche Nutzung im Gang. Damit der Weg für eine mögliche Erschliessung über Baugebiet, nämlich ab der Hofstrasse über die Krete, bis hin zur Burgstrasse, offen bleibt, wurde eine Planungszone erlassen. Diese auf drei, maximal fünf Jahre befristete Massnahme ist für die Umsetzung der notwendigen hinreichenden Erschliessung zu nutzen. Erste Entwurfsideen zeigen, dass der Bau einer Erschliessungsstrasse mit gleichzeitiger Aufwertung des Gebietes rund um den Burgstock möglich ist. Das Projekt nimmt langsam Form an.

Grüenau
Im Baugebiet zwischen Bahnhof-/Rorschacherstrasse und Freibach/Grüenaustrasse befinden sich einerseits der gemeindeeigene Werkhof, anderseits teilweise ältere Gebäude. Veränderungen zeichnen sich in diesem Gebiet in jedem Fall ab. Bauliche Entwicklungen hätten aber eine Neubeurteilung der Erschliessungsfrage durch das kantonale Tiefbauamt zur Folge. Dies deshalb, weil im Zuge der Verlegung des Durchgangsverkehrs auf die Grüenau- und Bahnhofstrasse der Kanton diese beiden Strassen in das kantonale Strassennetz übernommen hat. Kommt hinzu, dass sich dieses Gebiet zwar in der dreigeschossigen Bauzone befindet, bisher aber vorwiegend mit eingeschossigen Gebäuden überbaut ist.

Eine aufeinander abgestimmte Entwicklung auf den verschiedenen Grundstücken ist deshalb kaum zu umgehen, vor allem auch die Klärung der künftigen Erschliessung. Die ortsansässige RLC AG wollte eine solche Entwicklung in Angriff nehmen; die Bürgerschaft lehnte jedoch den Verkauf der gemeindeeigenen Liegenschaften an die RLC AGa mit knapper Mehrheit ab. Ziel ist es, innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre die raumplanerischen Instrumente und Voraussetzungen zu erarbeiten, welche eine ganzheitliche Entwicklung und eine bewilligungsfähige Erschliessung aller Grundstücke sicherstellen und zu welcher die Bevölkerung grossmehrheitlich ebenfalls ja sagen kann.

Zu diesem Zweck müssen jedoch auch die finanziellen Mittel für die Planungsgrundlagen bereitgestellt werden.


Klare Verkehrswege – Durchgangs und innerstädtischer Verkehr

Vor etwas über 20 Jahren wurde der Durchgangsverkehr aus dem Altstadtkern/Fahr auf die Grüenau- und Bahnhofstrasse verlegt. Die Wohn- und Lebensqualität litten in der Altstadt immer mehr unter den zunehmenden Verkehrsimmissionen. Der Lärmpegel innerhalb der strassensäumenden, in Massivbauweise gehaltenen Häuserzeilen, lag deutlich über dem zulässigen Lärm-Alarmwert. Kanton und Gemeinde waren verpflichtet, Massnamen vorzukehren, damit die zulässigen Lärmwerte wieder eingehalten werden.

Basierend auf dem Verkehrskonzept aus dem Jahre 1987 wurde dann der Strassenraum im Altstadtkern in den Jahren 2002/2003 auf die neuen Bedürfnisse und vermehrt auf den Langsam- bzw. Fussgängerverkehr ausgerichtet.

In den Jahren 2015/2016 wurde das gleiche Gestaltungskonzept auch im Fahr umgesetzt.

Das vom Kanton und vom Bund unterstützte Agglomerationsprogramm der 2. Generation bezweckt Massnahmen für eine höhere Sicherheit, Optimierung und Erhöhung der Attraktivität im Langsamverkehr. Rheineck meldete verschiedene Optimierungsvorschläge an den bestehenden Verkehrsanlagen an.

Der Kanton beabsichtigt, in naher Zukunft die Appenzellerstrasse zu sanieren und die vom Stadtrat angeregten Optimierungen an der Bahnhofstrasse umzusetzen. Die Einmündung der Appenzellerstrasse in die Bahnhofstrasse, der Hechtknoten und auch die Bahnhofstrasse beeinflussen sich gegenseitig; sie weisen einen erheblichen inneren Zusammenhang auf. Der Stadtrat hat deshalb beim Kanton eine ganzheitliche, gemeinsame Betrachtung dieser drei Bereiche angeregt. Das Ortsplanungsbüro wurde beauftragt, alle drei Verkehrsträger auf ihre gegenseitigen Abhängigkeiten hin zu untersuchen und Vorschläge für aufeinander abgestimmte Optimierungen zu erarbeiten.

Es ist wenn möglich zu vermeiden, dass Verkehrsstaus auf der Appenzellerstrasse (Kantonsstrasse) auch zu Stausituationen auf den Gemeindestrassen führen. So könnte beispielsweise eine Dosierung auf der Hechtkreuzung mit Hilfe eines Lichtsignals die Rückstaugefahr in der Altstadt deutlich reduzieren.

Bau und Umwelt

Kindergärten
Nach der abgelehnten Abstimmung des Kindergartenprojektes wird neu geprüft, was für Möglichkeiten es gibt.

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