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Steuereingang im erwarteten Umfang

Erste Zwischenergebnisse zeigen, dass der Steuereingang im abgelaufenen Jahr in etwa im erwarteten und budgetierten Umfang ausfallen wird. Bei den natürlichen Personen liegt das Ergebnis leicht über den Erwartungen, bei den Gesellschaftssteuern zeichnet sich fast eine Punktlandung ab. Bei den Steuern aus Grundstückgeschäften, besonders bei den Grundstückgewinnsteuern, liegt hingegen das Ergebnis etwas unter den Erwartungen. Zu den Ausgaben können noch keine verlässlichen Aussagen gemacht werden, sie dürften aber insgesamt ebenfalls im Rahmen des Voranschlages liegen.

Aufgrund der positiven finanziellen Entwicklung in den letzten Jahren konnte der Steuerfuss kontinuierlich gesenkt werden. So auch im vergangenen Jahr. Auf das Jahr 2016 hin wurde der Steuerfuss um 5 Steuerfussprozente gesenkt. Bezogen auf den gesamten Gemeindehaushalt entspricht das einem Betrag von rund Fr. 220‘000.00 („Steuerausfall“).

Der Steuerfuss liegt aktuell bei 134 Steuerfussprozenten. Damit liegt Rheineck punkto Steuerbelastung so ziemlich im Mittelfeld; sowohl schweizweit (Quelle: www.steuerlast.tagesanzeiger.ch), aber auch bezogen auf den Kanton St. Gallen (Quelle: Publikation Tagblatt 24.11.2016). Dennoch wird der Steuerfuss in Rheineck immer mal wieder als zu hoch empfunden - das ist nachvollziehbar. Denn gerade in der näheren Umgebung sind gleich mehrere Gemeinden mit tieferem Steuerfuss zu finden. Da entsteht vielleicht da und dort auch einmal eine etwas verfälschte Sichtweise. Da stehen wir etwas unter Druck.

Die Steuerbelastung steht natürlich in direktem Zusammenhang mit der Steuerkraft einer Gemeinde. Voraussetzung ist selbstverständlich auch, dass die Gemeindeverantwortlichen einen sorgfältigen Umgang mit den von der Bevölkerung aufgebrachten Steuermitteln pflegen. D.h., je mehr zahlungskräftige Personen in einer Gemeinde wohnen, desto höher ist die Steuerkraft. Auch hier liegt Rheineck ziemlich genau im Mittelfeld, minimal darunter. In diesem Zusammenhang darf aber sicher auch erwähnt werden, dass sich unsere Infrastrukturen, unsere öffentlichen Anlagen, in einem guten Zustand befinden, und dass das Angebot an solchen Einrichtungen gemessen an der Gemeindegrösse eher umfangreich ist.  So hat beispielsweise nicht jede Gemeinde einen Fussballplatz zu unterhalten, oder eine Minigolf-Anlage, oder eine Dreifachturnhalle, oder einen Hotel-/Restaurantbetrieb - oder - einen Bushof von regionaler Bedeutung.

Selbstverständlich werden Diskussionen über die Steuerlast, nicht nur in Rheineck, auch in Zukunft nicht an Umfang und Bedeutung verlieren. Das liegt in der Natur der Sache. Eine etwas breiter gefasste  Auslegeordnung kann dabei sicherlich auch hilfreich sein.
Steuerentwicklung 2002-2016
 

Datum der Neuigkeit 25. Jan. 2017

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