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Rheineck unterstützt Sanierungs- und Erweiterungsbau des HPV Rorschach

Der HPV Rorschach führt in Rorschacherberg die Tagessonderschule Wiggenhof mit einem angeschlossenen Internat. Sie erfüllt für 13 St.Galler-Gemeinden einen Versorgungsauftrag. Die Sonderschule stellt sicher, dass alle Kinder und Jugendlichen der Region mit einer geistigen Behinderung, einer Entwicklungsverzögerung oder mit einer zusätzlichen Beeinträchtigung (z.B. Autismus, leichte Körperbehinderung) in einem umfassenden und individualisierenden Sinne gefördert und betreut werden.

Das Schulhaus Wiggenhof wurde im Jahr 1976 für 60 Schülerinnen und Schüler konzipiert und gebaut. Seit seiner Erstellung wurde es nie grundlegend saniert, dem Unterhalt wurde allerdings ein grosses Augenmerk beigemessen. Im Schuljahr 2015/2016 besuchten 85 Kinder die Sonderschule. Die Platzverhältnisse sind jedoch knapp und es fehlen angemessene Therapie- und Gruppenräume. Weil der zusätzliche Raumbedarf unbestritten war, hat die Regierung des Kantons St. Gallen einem Sanierungs- und Erweiterungsprojekt im Dezember 2014 zugestimmt und somit auch den Kantonsbeitrag gesprochen. Mit den Bauarbeiten, welche im August 2015 in Angriff genommen worden sind, können zwei zusätzliche Schulzimmer und Gruppenräume, eine Bibliothek, ein neues Sitzungs- und Besprechungszimmer, ein grösserer Kindergartenraum, ein zusätzlicher disponibler Raum und eine zusätzlich gedeckte Aussenfläche geschaffen werden.

Ein Drittel der Kosten oder Fr. 720'000.– muss die Sonderschule Wiggenhof, respektive der HPV Rorschach als Verein selber tragen. Dies sieht die Gesetzgebung, ganz im Gegensatz zur Volksschule, wo alles finanziert wird, so vor. Dieser Umstand fordert den HPV Rorschach heraus, weil die Schule keine Eigenmittel erwirtschaften kann. Sie versuchen, den Vereinsanteil über Spendengelder, Schenkungen, Legate oder andere Vergabungen zu finanzieren.

Der Stadtrat Rheineck steht dem HPV sehr positiv gegenüber. Er anerkennt die grosse und vorbildliche Arbeit, die zugunsten von Mitmenschen mit einer Beeinträchtigung geleistet wird. Er hat auf Gesuch des HPV hin, einer finanzielle Unterstützung zugestimmt. Der Beitrag der Stadt Rheineck beträgt rund 5‘700 Franken.

Datum der Neuigkeit 13. Sept. 2016

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