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Standortförderungsbericht trägt Früchte

Ende der 90-iger Jahre startete der damalige Gemeinderat eine Entwicklungsoffensive, zuerst mit der Einsetzung mit einer auf ein Jahr befristeten Arbeitsgruppe „Attraktivitätssteigerung“, anschliessend eine wiederum auf ein Jahr befristete Arbeitsgruppe zum Thema „Verkehrsführung“. Anfang 2014 hat der Stadtrat entschieden eine Standortbeurteilung zu lancieren. Unter anderem sollte dieses einerseits Aufschluss über die Bevölkerungszufriedenheit geben, andererseits auch Grundlage für die anzustrebende weitere Gemeindeentwicklung geben. Nun liegt der Bericht vor, Massnahmen sind in die Wege geleitet worden.

Die kritische Betrachtung Rheinecks gibt die Möglichkeit, den heutigen Schwächen und den sich abzeichnenden negativen Entwicklungsgefahren mit neuen Strategien zu begegnen, andererseits können festgestellten positiven Potenziale noch vermehrt genutzt und gefördert werden.

Das Untersuchungsergebnis beruht einerseits auf den im Verlaufe der Projektarbeit zusammengetragenen Fakten, dazu gehört auch die Umfrage der Rheinecker Einwohner, andererseits ist die Wahrnehmung als auswärtiger Verfasser des Berichts ebenfalls in die Arbeit eingeflossen, was für eine fundierte und aussagekräftige Beurteilung bestimmt von Vorteil ist.

Im Ergebnis wird die eigene Wahrnehmung und Einschätzung des Stadtrates weitgehend bestätigt, wird nun aber noch detaillierter durch die „Aussensicht“ und mit Grundlagen hinterlegt.

Einflussnahme bei Schwächen gering
Aufgrund der geographischen Lage Rheinecks und dem normalen gesellschaftlichen Wandel sind einige der eruierten Schwächen oft unmöglich zu beseitigen. So ist beispielsweise ein Wachstum ohne Baulandreserven nur beschränkt nach Innen möglich und das Ladensterben in der Altstadt ist eine logische Konsequenz aus verändertem Einkaufsverhalten, erhöhter Mobilität und starkem Franken. Ebenso ist eine Umfahrung von Rheineck, als Entlastung der starken Verkehrszunahme, aufgrund der geographischen Lage nicht möglich.

Gefordert wurde in der Umfrage auch mehrmals ein grösseres Angebot für „Wohnen im Alter“. Hier handelt es sich um eine typische Verbundsaufgabe. Rheineck und Thal befassen sich bereits gemeinsam mit der künftigen Ausrichtung und sind an der Erarbeitung eines abgestimmten Altersversorgungskonzepts. In das Konzept einfliessen wird auch der Bereich des Nichtpflegebedürftigen-Alters-Wohnraums.

Auf Stärken aufbauen
Als Stärken wurden zum Beispiel die verkehrsberuhigte und sehr charmante Altstadt genannt, die zentrale geografische Lage, die Individual- und öffentliche Verkehrserschliessung, das umfangreiche Parkplatzangebot oder die zeitgemässen und gut unterhaltenen Infrastrukturen genannt. Diese festgestellten positiven Potenziale sollen nach dem Stadtrat vermehrt genutzt und gefördert werden.

Massnahmen ergriffen
Erste prioritäre Massnahmen wurden bereits verabschiedet. Vorversammlungen oder Vernehmlassungen innerhalb möglicher Interessengruppen zu bestimmten Themen werden in Zukunft vermehrt ins Auge gefasst und deren Notwendigkeit genauer abgeklärt. Die Möglichkeit auf der Stadtverwaltung auch ausserhalb der Öffnungszeiten einen Termin zu vereinbaren wird neu auf dem Anschlag der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung vermerkt sein. Für die Belebung und Attraktivitätssteigerung der Altstadt soll im Frühling 2015, nach Beendigung der Sanierungsarbeiten im Fahr, eine Kommission aus Vertretern aus Behörden, Vereine, Unternehmen und Politik gebildet werden. Mit diesen ersten Massnahmen sollen die genannten Schwächen verbessert und auf den vorhandenen Stärken aufgebaut werden.

Datum der Neuigkeit 26. Sept. 2014

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